
Bewerbungsschreiben - Bewerbungsmappe
Der Weg zum Traumjob beginnt mit der Bewerbung. Doch bereits hier kann der Traum schnell zerplatzen, denn die Personalchefs stellen heutzutage hohe Anforderungen an die Bewerber. So sollte man sich vorher unbedingt informieren, wie eine Bewerbungsmappe richtig aufgebaut ist. Ganz entscheidend ist zudem bereits der erste Eindruck – selbstverständlich sollte die Mappe sauber und ohne Eselsohren abgegeben werden. Ziel sollte es sein, sich von anderen Bewerbern abzugrenzen. Auch sollte die Bewerbungsmappe zum angestrebten Job passen – wer sich also beispielsweise für eine kreative Stelle, etwa in einer Werbeagentur bewirbt, kann ruhig eine bunte Bewerbungsmappe wählen. Im Handel sind mittlerweile die unterschiedlichsten Bewerbungsmappen erhältlich.
Mindestens in eine Bewerbung gehören das Anschreiben mit Unterschrift, der Lebenslauf mit Unterschrift und aktuellem Lichtbild sowie Zeugnisse. Fehlt nur einer dieser Bestandteile, sortieren viele Personalabteilungen die Bewerbung sofort aus. Beim Einsortieren in die Bewerbungsmappe gilt es nun weiterhin, die richtige Reihenfolge der Unterlagen einzuhalten. Ganz oben sollte das Bewerbungsschreiben liegen – allerdings wird dieses nicht in die Mappe eingeheftet, sondern nur lose eingelegt. Nun kann ein Deckblatt mit Lichtbild folgen oder aber gleich der Lebenslauf, an welchen das Lichtbild angeheftet ist. Referenzen und Arbeitszeugnisse folgen im Anschluss noch vor Diplomen, Weiterbildungen und Zertifikaten. Bei den Zeugnissen sollte man beachten, dass diese chronologisch geordnet werden – die aktuellsten Exemplare müssen oben liegen. Natürlich versteht es sich von selbst, dass die Zeugnisse nie im Original weitergegeben werden, sondern immer nur beglaubigte Kopien.
Personalchefs entnehmen alle wichtigen Angaben natürlich dem Lebenslauf, denn hier sollten alle Stationen des bisherigen Schul- und Berufslebens in chronologischer Reihenfolge aufgeführt sein. Dennoch sollte man auch dem Anschreiben besondere Aufmerksamkeit zukommen lassen. Ein guter Stil und eine sehr gute Ausdrucksweise werden hier vorausgesetzt. Besonders gut kommt es auch an, wenn man den Personalchef direkt anspricht, also besser “Sehr geehrter Herr …” anstelle von “Sehr geehrte Damen und Herren” – hier lohnt es sich, sich bereits im Vorfeld über den Namen des Personalleiters zu erkundigen.
Seit dem Jahr 2006 dürfen Unternehmen kein Foto mehr verlangen – jedoch empfiehlt es sich dennoch, ein Lichtbild beizulegen. So nämlich bekommt der mögliche potentielle Arbeitgeber einen Eindruck vom Bewerber. Tatsächlich bevorzugen die meisten Firmen Bewerbungen, denen ein aktuelles Lichtbild beigelegt ist. Dieses sollte natürlich vom Fotografen aufgenommen sein und nicht etwa aus dem Automaten stammen.
Natürlich ist die äußere Form sehr wichtig und sollte auch unbedingt eingehalten werden, viel entscheidender aber ist auch der Inhalt. Möglichst kurz und präzise sollte man im Anschreiben sein Anliegen vorbringen und seine Vorzüge und Qualifikationen gekonnt darstellen.
Entgegen der weit verbreiteten Meinung genügt es völlig, die Bewerbung auf dem normalen Postweg zu senden – eine Expresssendung oder ein Einschreiben sind nicht nötig. Hat man nach etwa drei Wochen noch keine Antwort vom Unternehmen erhalten, kann man ruhig auf telefonischem Wege nachfragen, ob man in die engere Wahl gekommen ist.




